Ein schöner Text, der sehr gut das Gefühl »Trific« einfängt.
Dazu kann ich noch kurz eine sehr, sehr traurige Geschichte beisteuern:
Im alten »Trific« war ich oft der einzige Gast, der mittags kam. Erstens wohnte ich damals um die Ecke und hatte mittags oft Zeit, zweitens verdiente ich damals recht gut und drittens war es immer sehr lecker. Es fühlte sich immer ein wenig so an, als wäre man ein König: das ganze Restaurant für mich alleine. Und als Krönung dann noch ein fantastisches Mousse au chocolat mit zwei verschiedenen Sorten Schokolade.
Eines Tages begab es sich nun, dass der Herr Trific an meinem Tisch trat und mir wortlos ein Mousse au chocolat hinstellte. Ich sah überrascht auf und sagte etwas wie »Vielen Dank, aber das habe ich gar nicht bestellt«. Er aber schaute leicht besorgt zu mir herab und murmelte eine Antwort wie »Geschenk des Hauses«.
Fröhlich pfeifend ging ich nach Hause.
Am nächsten Tag stand ich vor verschlossener Tür, denn es gab keinen Mittagstisch mehr. Da weinte ich ein wenig. Und dann noch ein wenig mehr.